Belgrad - Sveti SavaBelgrad, die Weiße Stadt (Beograd)

Belgrad (serbisch Београд/Beograd), übersetzt so viel wie Weiße (beo-) Stadt (-grad), ist die Hauptstadt der Republik Serbien. Mit 1,55 Millionen Einwohnern ist sie zudem gleichzeitig die bevölkerungsreichste Stadt Serbiens, sowie dessen politische, kulturelle und wirtschaftliche Metropole.

Mit seinen Universitäten, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die internationale Anerkennung genießen, stellt Belgrad das überragende Bildungszentrum und mit zahlreichen Verlagen, Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie Tages- und Monatszeitungen auch das dominierende Medienzentrum des Landes. Belgrad ist Sitz der Serbisch-Orthodoxen Kirche und Residenz des Serbischen Patriarchen. Das größte christliche Gotteshaus der Balkanhalbinsel, die Kathedrale Hl. Sava steht in Belgrad.

Dank der Lage an der Mündung der Save in die Donau am südöstlichen Rand der Pannonischen Tiefebene und an der Nordgrenze der Balkanhalbinsel ist die Stadt Dreh- und Angelpunkt für den Verkehr zwischen Mittel- und Südosteuropa sowie dem Vorderen Orient. Daher wird Belgrad oft auch Tor zum Orient bezeichnet. Wahrzeichen Belgrads ist die in der Geschichte häufig umkämpfte, über der Mündung der Save in die Donau thronende Festung von Belgrad.

Belgrad war erstmals zu Anfang des 15. Jahrhunderts Hauptstadt der mittelalterlichen Serbischen Herrscherdynastien und ist seit den 19. Jahrhundert Residenzstadt Serbiens. Im 20. Jahrhundert war es die Hauptstadt des Königreichs Jugoslawien und Sozialistischen Jugoslawiens. Durch die jugoslawische Ablehnung sowjetischer Hegemonie und Stalinismus und als Versammlungsort der Blockfreien war Belgrad in der Zeit des Kalten Krieges ein international bedeutendes

 

Stadtgliederung von Belgrad

Belgrad bildet mit zehn Stadtgemeinden und sieben Vorstadtgemeinden eine der Regionen Serbiens. Die Stadtgemeinden (gradska opština) sind Einheiten mit lokaler Selbstverwaltung, die Vorstadtgemeinden haben ein noch höheres Niveau der lokalen Selbstverwaltung.

Die meisten Gemeinden liegen südlich der Save und der Donau. Drei Gemeinden (Zemun, Novi Beograd und Surčin) befinden sich auf der nördlichen Seite der Save, während die Gemeinde Palilula sich auf beiden Seiten der Donau befindet.

Gemeinden sind: Barajevo, Voždovac, Vračar, Grocka, Zvezdara, Zemun, Lazervac, Mladenovac, Novi Beograd, Obrenavac, Palilula, Rakovica, Savski Venac, Sopot, Stari Grad, Surčin, Čukarica

 

Religionen in Belgrad

Gemäß der Volkszählung von 2002 gehören 90,68 % der Belgrader der christlich-orthodoxen Konfession an, rund 1,03 % der römisch-katholischen und circa 0,24 % der evangelischen. Etwa 1,29 % bekennen sich zum Islam, 0,03 % zum Judentum, 2,02 % zu anderen Konfessionen und 3 % erklären sich als Nichtgläubige.

Belgrad ist Sitz eines orthodoxen Patriarchen (Serbisch-Orthodoxe Kirche), eines römisch-katholischen Erzbischofs und verschiedener evangelischer Landeskirchen.

 

Stadtfest und Schutzpatronenfest

Das Stadtfest beruht auf der Charta von Stefan Lazarevićs, der nach der glücklichen Rückkehr vom Schlachtfeld bei Ankara von König Sigismund 1403 Belgrad erhielt und in der neuen Residenzstadt seines Despotats den Himmelfahrtstag als Tag des Schutzpatronenfestes bestimmte.[30][31] Zugleich wählte er die Muttergottes als Schutzherrin der Stadt.

„Vom Amselfeld (Kosovo) den Osmanen (Ismailern) Gefangener, bis der Zar der Perser und Tartaren ankommend diese niederschmetterte und mit göttlicher Milde mich aus ihrem Griff frei ließ. Von dort, also, kommend, fand ich bei meiner Rückkehr den berückendsten Platz, wo jeher die große Stadt Beligrad stand und ich sie jetzt zerstört und verlassen fand. Ich entschied sie neu aufzubauen und der Mutter Gottes zu weihen und ihren Bewohnern Freiheit zu schenken.“

– Stefan Lazarević: Charta von Belgrad (Povelja grada Beograda), 1405, erhalten in der Vita des Despoten von Konstantin Philosph.

Der Festtag ist mit weiteren wichtigen Ereignissen verbunden. Das Gesetzbuch Dušans (Dušanov zakonik), wurde am Himmelfahrtstag 1349 veröffentlicht und am Himmelfahrtstag 1354 ergänzt. An diesem Tag erhielt Belgrad 1939 den Karađorđes-Stern mit Schwertern vierten Grades als Kriegsauszeichnung verliehen und in der Himmelfahrtskirche wird die Fahne der Stadtverwaltung aufbewahrt. Sie besteht aus rotem Brokat mit der Ikone Christi Himmelfahrt und eine goldgestickte Inschrift: „Gemeinde der Stadt Belgrad 1938“; und auf Rückseite die Ikone der Heiligen Parascheva (Petka Paraskeva) mit der Inschrift: „Wer das Schutzpatronenfest feiert, dem steht Gott bei“. Der symbolträchtige Ort war 1992 Ausgangspunkt des ersten Prozessionzuges durch die Stadt nach 1945, der von Patriarch Pavle angeführt wurde.

Die ursprüngliche Ikone der Muttergottes als Beschützung der Stadt hing im 15 Jh. über dem Tor des Despoten in der Festung von Belgrad. Gerade an diesem Tor fand am 22. Juli 1456 auch die entscheidende Schlacht zwischen den Ungarn unter Janos Hunyadi und den Türken unter Mehmet II. bei der Ersten Türkenbelagerung der Stadt statt.

 

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Stadt war eines der wichtigsten Zentren der jugoslawischen Rockmusik der 1980er: VIS Idoli, Ekatarina Velika and Šarlo Akrobata stammten aus Belgrad. Andere bekannte Belgrader Rockmusikgruppen sind Riblja čorba, Bajaga i Instruktori Die Stadt ist zudem Zentrum des Turbofolk, dessen international bekannteste Epigonin Ceca Ražnatović hier lebt. Heute ist die Stadt auch wichtigster Treffpunkt der heimischen Hip Hop Szene, mit den Gruppen Beogradski Sindikat, Škabo, Marčelo, und der serbischen Brassmusik, darunter dem Boban Marković Orchester.

Aus den zahlreichen Theatern ragen die renommierten Bühnen des Belgrader Nationaltheaters, des Theaters am Terazije, das Jugoslawischen Schauspieltheatern - Jugoslovensko dramsko pozorište, des Belgrader Schauspieltheaters - Beogradsko dramsko pozorište und des Ateliers 212 heraus. Das Jugoslovensko dramsko pozorište zeigt herausragende Werke von Autoren aus dem ehemaligen Jugoslawien, darunter die Theaterstücke von Dobrica Ćosić, Jovan Hristić, Velimir Lukić - Slobodan Šnajder, Dušan Kovačević, Dejan Dukovski und Biljana Srbljanović gezeigt.

Das Belgrader Schauspieltheater ist mehr auf die klassischen und avantgardistischen internationalen Werke spezialisiert, darunter zeichnen sich die Aufführungen von Arthur Miller, Tennessee Williams und Berthold Brecht aus.

Im Atelier 212 fand unter anderem die erste Aufführung in Osteuropa von Becketts Warten auf Godot statt. Daneben finden sich Stücke von fast allen bedeutenden modernen Autoren. Im Atelier 212 fand auch 1967 zum ersten Mal das Belgrader Theaterfestival BITEF statt.

Eines der jüngsten Theater Belgrads ist das erst 1984 gegründete Zvezdara-Theater. Durch die Aufführung zeitgenössischer Werke von Dušan Kovačević, Aleksandar Popović und Siniša Kovačević ist es schnell zu einer bedeutenden Institution geworden. Unter den hier auftretenden Schauspielern finden sich viele bekannte Film- und Fernsehschauspieler: Danilo-Bata Stojković, Bogdan Diklić, Lazar Ristovski (u.a. in Underground), Ljiljana Dragutinović, Danilo Lazović, Bora Todorović, Mihajlo-Miša Janketić, Dragan Jovanović, Milena Dravić u. a.

Oper und Ballet werden im Nationaltheater sowie in Zemun im Madlenijanum-Opernhaus gezeigt. Ein neues eigenständiges Opernhaus ist geplant. Nach einer geeigneten Lage wird noch gesucht. Diskutiert wird dabei ein Standort am Zusammenfluss von Donau und Save, dem Ušće. Ballet wird in Belgrad seit 1923 gezeigt. Im Repetoir sind die Aufführung aller klassischen europäischen Koreographien, darunter insbesondere Petipas, sowie die vor allem dem einheimischen Publikum bekannten Stücke zu Goran Bregovićs Kraljica Margo und Stevan Hristićs Ballet Ohridska legenda. Der Ausbildung der Bühnentänzer des Nationaltheaters widmet sich die staatliche Balletschule “Lujo Davico”. Unter den hier ausgebildeten Balletttänzern und ehemaligen Solisten des Belgrader Balletts ist insbesondere Ašhen Ataljanc international bekannt geworden. An eine denkwürdige Ballett Aufführung des Royal Ballet im Belgrader Nationaltheater erinnert Dame Margot Fonteyn die sie in den 1950ern mit ihrem damaligen Partner Robert Helpman durch einen überwältigenden Empfang des Belgrader Publikums als herausragendste Aufführung in ihrer annähernd fünfzigjährigen Weltkarriere beschreibt.

Die Belgrader Philharmonie existiert seit 85 Jahren (1923 gegründet), hat aber bis jetzt noch keinen eigenen philharmonischen Bau. Klassische Konzerte finden vor allem im Konzertsaal der Zadužbini Ilije M. Kolarca (kurz Kolarac Kapetan Mišino Zdanje) statt.

Das einzige Musical- und Revue Theater Südosteuropas ist das Seit 1948 bestehende Theater am Terazije - Pozorište na Terazijama. Es zeigt Aufführungen bekannter Musicals von Gershwin, Cole Porter, Bernstein, Bob Fosse, Richard Rodgers, Oscar Hammerstein und anderen.

 

Parks in Belgrad

In Belgrad und seinen 17 Gemeinden sind abgesehen von natürlichen Wald- und Grünflächen insgesamt 65 Parks mit einer Gesamtfläche von 362 ha ausgewiesen. [102] Die Parks sind unregelmäßig über das Stadtgebiet verteilt und überwiegend kleiner Ausdehnung. Die größte Anzahl findet sich im engeren Stadtzentrum die flächenmäßig größten liegen in Novi Beograd sowie an der Peripherie der Stadt.

Der schönste Park der Stadt und nebenbei ein kulturhistorisch bedeutsamer Komplex ist der Park Kalemegdan. Auf dem ehemaligen Glacis der Festung bietet der Kalemegdan neben alten Baumbeständen, Aussichtsterrassen und Sportstätten zahlreiche kulturhistorische Denkmäler, sowie dem 7 ha großen Zoo. Kalemegdan war ursprünglich der Name des weiten Vorgeländes um die Festung, welches im 19. Jh. zu einem Park umgewandelt wurde. Hier finden sich das Militärhistorische Museum von Belgrad, das Serbische Naturkundemuseum, zahlreiche Galerien sowie die Bronzestatuen von Simon Roksandić (Borba, Kampf des Fischers mit der Schlange, 1906) und Ivan Meštrović (Pobednik, 1928, Merci a la France, 1934) sowie die Allee der Großen.

Vom Bulevar Kralja Aleksandar gegenüber der Skupština und den Straßen Kralja Milana, Kneza Miloša und Dragoslava Jovanovića liegt der Pionirski Park: er wird als einer der schönsten Parks von Belgrad angesehen. Bis 1944 war er von hohen Mauern umgeben und diente als Garten des Alten Schlosses. Zwischen dem Pionirski Park und der Straße Kralja Milana führt eine Fußgängerstraße, der Andrićev venac. Auf der Fußgängerstraße ist ein Denkmal für Ivo Andrić (der große Literat und Nobelpreisträger Serbiens) errichtet.

Hinter der Skupština liegt der Tašmajdan. Einst ein Steinbruch (tas heißt im Türkischen Stein, majdan Bruch oder Feld). Unterhalb des Tašmajdan sind etliche Katakomben sowie ehemalige Militärschanzen. Der Tašmajdan hat eine Fläche von 10,9 ha. Am Westende liegt die große Kirche Sv. Marko, dahinter die kleine Russisch Orthodoxe Kirche von Belgrad. Am Ostende das ehemalige Nobelhotel Metropol und die Technische Fakultät.

Direkt in der Altstadt liegt auch der Akademski (Univerzitetski) Park der alten Belgradern auch als Pančićev Park (nach dem Botaniker und erstem Direktor der Serbischen Akademie Josif Pančić) bekannt ist. Er ist auf dem Platz des ehemaligen türkischen Friedhofs errichtet. Nebenbei Standen die Villen der bessergestellten Türken, sowie Hans, Türben und Moscheen. Von 1827 bis 1927 war auf einer Seite des Friedhofs, der Mitte des 19 Jh. ganz aufgelöst wird, auch einer der größten Märkte der Stadt. Emilijan Josimović hat als erster den Plan einer Umgestaltung des Platzes angeregt. 1869 wird eine Hälfte des Marktes zu einem Park umgewandelt. Die ersten Konturen nimmt der Park 1897 an, als auch die Statue von Josif Pančić aufgestellt wird.

Der Botanische Garten Jevremovac liegt im Stadtteil Stari Grad nicht weit von der Skupština. Er ist einer der ältesten wissenschaftlichen Botanischen Gärten der Balkanhalbinsel und wurde von Josif Pancic angeregt und ursprünglich 1874 im Kalemegdan eingerichtet. 1889 stellte König Milan I. Obrenović 4,5 ha seiner Obstgärten für den Garten zur Verfügung. Heute hat der Garten eine Fläche von 5 ha und beherbergt neben einem Glashaus von 1892 das Herbar der Biologischen Fakultät, die Bibliothek und Institute der Geobotanischen und Systematischen Botanik. Besonderes Interesse verdient hier der Japanische Garten.

In Novi Beograd liegen mehrere größere Grünflächen an den Ufern von Save und Donau. Direkt im Mündungswinkel liegt der 14 ha große Park prijateljstva. Im Park befinden sich auch das größte Hochhaus der Stadt Ušče sowie das Museum für Moderne Kunst, sowie die Grundsteine des niemals erbauten Revolutionsmuseums. Der Park wurde anlässlich der Ersten Konferenz der Blockfreien Bewegung 1961 eingerichtet. Viele der Staatschefs pflanzten Symbolisch einen Baum in die Allee des Friedens. Darunter finden sich die Tafeln von Nasser, Nehru, Leonid Breschnew, Jimmy Carter, Michael Gorbatschow, Bischof Makarios, Fidel Castro, Moamer al Gadaffi, Indira Gandhi, Nikolaj Chaucesku und anderen. Der ehemalige Präsident Slobodan Milošević hat am 21. Juni 2000 hier das Denkmal der ewigen Flamme als Erinnerung an die Toten der Bombardierung 1999 eingeweiht.

Ein Gedächtnispark für das KZ Staro Sajmiste befindet sich am Ort der alten Messe von Belgrad gegenüber des Stadtteils Savski Venac. Das KZ bestand von 1941 bis 1944 und hatte 100.000 Lagerinsassen, von denen ca. 50.000 umkamen. Am 21. April 1995 wurde hier eine zehn Meter hohe Statue im Gedenken an die Opfer eingeweiht, allerdings ohne besondere Erwähnung der ermordeten Juden. Es gibt Bemühungen, die Gedenkstätte weiter auszubauen.

 

Sport in Belgrad

Belgrad war im Laufe seiner Geschichte immer wieder Austragungsort von Welt- und Europameisterschaften und anderen internationalen Wettkämpfen, wie der ersten Schwimmweltmeisterschaft des Jahres 1973 oder der 34. Basketball-Europameisterschaft im Jahre 2005. Die Stadt besitzt mehr als 1000 Sportobjekte, unter ihnen 8 Stadien, 16 Sportzentren, 6 Schwimmhallen, 6 Sporthallen, eine Pferderennbahn, einen Golf Club u.a.

Die größten Sportstätten der Hauptstadt sind:

das Crvena-Zvezda-Stadion mit 55.000 Plätzen, das 1963 eröffnet wurde;
das Partizan-Stadion mit 33.000 Plätzen, diente im sozialistischen Jugoslawien jeden 25. Mai als Austragungsort der Parade zum „Tag der Jugend“ für Tito;

die Belgrad Arena, eine multifunktionelle Arena mit 20.000 Plätzen.
Mit dem Crvena-Zvezda-Stadion entstand eine der modernsten Stadien im sozialistischen Jugoslawien. Eingeweiht wurde es am 1. September 1963 mit dem Fußball-Ligaspiel FK Roter Stern Belgrad gegen HNK Rijeka (2:1). Neben den Heimspielen des Clubs Roter Stern Belgrad finden hier immer wieder auch Länderspiele der serbischen Nationalmannschaft sowie vereinzelte Europapokal-Spiele diverser Belgrader Clubs statt.

Die Ada Ciganlija ist eine ehemalige Insel an der Save und ist heute das größte Belgrader Sport- und Freizeitobjekt. Nach seiner Verbindung mit dem Ufer wurde ein See geschaffen. Sie ist eine der am beliebtesten Ziele für die Belgrader während des heißen Sommers. Die Ada verfügt über 7 km Strand und Objekte für verschiedene Sportarten.[103]

Vom 1. Juli zum 12. Juli 2009 wird Belgrad Gastgeber der 25. Sommer-Universiade sein.

Nachtleben in Belgrad

Sehenswerte Clubs befinden sich in schwimmenden Booten am Ufer der Save und der Donau. Seinen Ruf als Stadt mit pulsierendem Nachtleben bewahrt sich Belgrad bis heute.

Die Stadt ist für zahlreiche Touristen aus benachbarten Ländern, insbesondere der aus dem ehemaligen Jugoslawien, durch das große Angebot an exzellenten Clubs, Bars und Restaurants und der ausgelassenen Atmosphäre ein wichtige Wochenendziel. Auch international kann das pulsierende Nachtleben Belgrads als Destination zu einer der führenden europäischen Partystädte mithalten.

Clubs wie das Akademija und KST (Klub studenata tehnike) befinden sich im Keller der Universität Belgrad und sind deshalb bei vielen Studenten sehr beliebt. Einer der berühmtesten Plätze für kulturelle Ereignisse ist das SKC (Student Cultural Centre) gegenüber dem Wahrzeichen Beograđanka. Viele nationale und internationale Stars treten im SKC auf.

Die Skadar-Straße ist mit ihren zahlreichen alten Cafés und Restaurants (serb. Kafana genannt) sehr bekannt. Viele dieser Gastronomiebetriebe stammen aus dem späten 19. sowie frühen 20. Jahrhundert und haben durch ihre lange Geschichte einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt. Eine der ältesten Kafanas ist das Znak pitanja. Am Ende der Straße befindet sich die älteste Belgrader Brauerei, welche im 19. Jahrhundert gegründet wurde.

 

Quelle: Wikipedia